Am Abend bin ich so müde und habe zu wenig Energie für mein Business. Genau darum geht diese Episode. Wir schauen uns an, was du dagegen machen kannst, und die drei Gründe, warum du zu wenig Energie am Abend hast.

Viel Spaß dabei!

Shownotes

OneLifeBaby

Interview

Das heutige Thema liegt mir ganz besonders am Herzen, denn vor zwei Jahren habe ich einen Ferialjob in einem Software-Unternehmen gehabt. Es war ein toller Job und ich habe gut verdient, doch eigentlich habe ich mir vorgenommen, nach der Arbeit (so ca. um 16-17 Uhr war ich dann wieder zu Hause) etwas für mein Projekt zu machen oder etwas für mich zu machen, zumindest zu lesen oder irgendetwas, um mich weiterzubilden.

Aber ich habe mir vorgenommen, ich mache etwas für mein Projekt, ich arbeite nach der Arbeit für mich. Daraus ist aber nichts geworden, weil ich nach der Arbeit keine Energie mehr hatte. Ich war fertig. Und das, obwohl die Arbeit selbst nicht so anstrengend war. Wie kann das also sein? Denn heute schaffe ich es, dass ich neben der Schule, die nebenbei gesagt anstrengender ist, als der Ferialjob vor zwei Jahren, wenn ich um 16-17 Uhr nach Hause komme, bis 2 Uhr morgens durchzuarbeiten.

Wie geht das? Wegen diesen drei Gründen: 1. Dein Glaubenssatz ist falsch. Nein. Im Interview mit Dirk habe ich ja gelernt, dass es keine falschen Glaubenssätze gibt. Dein Glaubenssatz ist limitierend. 2. Dein Schlafrythmus ist nicht produktiv. 3. Deine Motivation fehlt, oder du hast die falsche Motivation Lass uns das ein bisschen genauer betrachten.

Glaubenssatz

Was habe ich vor zwei Jahren während meinem Ferialjob gemacht? Ich bin am Abend nach Hause gekommen und habe mich vor die Glotze geschmissen. Wer war daran Schuld? Meine Glaubenssätze. Für mich war der Fernseher, oder das Wohnzimmer, mein Zufluchtsort, wo ich mich wieder erholen konnte, wo ich meine Batterie wieder laden konnte.

Das war mein Glaubenssatz, mein innerer Bezug zu dem Fernseher. Falls du das genauer nochmal wissen willst, was du da genauer eintragen willst, dann schau unbedingt beim Interview mit mir und Dirk vorbei. Ich packe es dir in die Shownotes. Warum ist der erste Grund dein Glaubenssatz. Naja ganz einfach. Du bist fest davon überzeugt, dass du am Abend müde bist. Es wird dunkel und dein Körper sagt dir:“Jetzt Energie sparen und schlafen gehen.“

Doch du gehst dem nicht ganz nach. Du sparst Energie, legst dich vielleicht sogar ins Bett, aber du schaust noch stundenlang fern und gehst deiner Routine nach. Aber genau dieses Fernsehen, genau diese Routine bringt dir keine neue Energie. Sie zieht dir nur wieder die Energie, die du für den nächsten Tag brauchen würdest oder brauchen könntest, damit du am Abend energiegeladener bist.

Was kannst du also tun? Du musst die Gewohnheit brechen! Am nächsten Tag, wenn du nach Hause kommst, wirst du dich nicht vor den Fernseher setzen. Du liest, egal wie müde du bist, auch wenn du nach jedem zweiten Wort einschläfst. Du liest ein Buch anstatt fern zu sehen oder was ich bei Interview mit Dirk gelernt habe, du kannst deine Assoziation, also das, was du mit deinem Fernseher verbindest „Der Fernseher ist mein Zufluchtsort oder was auch immer für dich dein Zufluchtsort ist, deine Ladestation nach einem stressigen Tag. Genau diese Verbindung / Assoziation musst du ändern.

Wenn sie dir bewusst ist, ist das schon ein guter Schritt. Der nächste Schritt ist, dass du sie änderst, z.B. wenn du komplett fertig bist, dann ist es für dich am besten, wenn du einen Motivations-Podcast hörst oder ein spannendes Buch liest. Das kann eine Weile dauern bis deine Zusammenhänge neu geknüpft sind. Aber glaub mir, dass ist es wert! Und wenn du erstmal von dem Fernsehen weggekommen bist, dann kannst du auch anstatt dein Buch zu lesen, an deinem Business arbeiten.

Worst case

Der zweite Grund ist dein Schlafrythmus. Bei mir war es vor zwei Jahren kein Problem. Ich bin ca. um 10/11 ins Bett gegangen und um 6 aufgestanden, also ich hab so 7-8 Stunden Schlaf gehabt. Das war optimal für mich und damit bin ich gut ausgekommen, aber in meiner Klasse bekomme ich oft mit, wie manche Mitschüler von mir, einen Schlafrythmus entwickeln, der höchst- höchst- höchstineffizient ist.

Sie bleiben lange auf. Oft nach 0 Uhr und fernsehen. Dann kommen sie müde in die Schule und sind total unaufmerksam und merken sich gar nichts, haben dadurch dann mehr zu lernen, mehr Zeitaufwand mit dem Lernen. Nach der Schule, wenn sie am Nachmittag nach Hause kommen, schlafen sie. Sie legen sich nach dem Mittagessen hin und schlafen, weil sie so müde sind, weil sie einfach zu spät ins Bett gegangen sind.

Dann am Abend können sie natürlich nicht schlafen, weil sie Nachmittag schon geschlafen haben. Und nach dem 1-2 stündigen Schlaf (sie schlafen länger als ein Powernap) am Nachmittag sind sie komplett schlapp. Wenn du 1-2 Stunden zwischendurch schläfst, bist du deswegen auch nicht super-duper-über-drüber munter und bist produktiv, aber sie können eben nicht einschlafen. Also sind sie wieder vor der Glotze und schauen bis 1 oder 2 in der früh irgendwelche Filme oder Serien auf Netflix.

Ich war in der Woche, in der der Podcast rausgekommen ist, auch müde am Nachmittag. Das kann vielleicht daran liegen, dass ich in 3 Tagen insgesamt 10 Stunden geschlafen habe. Ich bin wirklich nicht stolz darauf und es hat mich definitiv nicht effizienter arbeiten lassen, aber es ist einfach nicht anders gegangen, weil es sich zeitlich nicht ausgegangen ist. Trotzdem habe ich bis 2 Uhr morgens gehustled. Grund dafür ist Grund 3.

motivation

Grund 3: Motivation. Das war für mich der ausschlaggebende Punkt, dass ich so durchgehalten habe in der letzten Woche. Bei den meisten Menschen ist es fehlende Motivation. Mir fällt auf, dass vielen Menschen einfach der Biss fehlt. Wir werden geboren und wachsen auf in Reichtum, in Wohlstand und genau das passiert mit Menschen, denen es zu gut geht.

Sie verlernen alles zu geben und zwar so viel, dass es ungemütlich wird. In der zweiten Hälfte der letzten Woche bin ich oft schon im Stehen eingeschlafen, als ich um 1 oder 2 Uhr nachts noch ein Transkript für eine Episode geschrieben habe. Ich bin im Stehen eingeschlafen, dann bin ich leicht zur Seite gekippt und es hat mich wieder gerissen, weil ich mir dachte:“Ich falle gleich auf den Boden“ und dann war ich wieder munter und habe weitergeschrieben.

Ich habe einfach durchgehalten, weil ich wusste, dass dieser Blogartikel heute noch online gehen muss, damit er morgen ordnungsgemäß veröffentlicht werden kann. Du brauchst ein starkes WARUM! Es ist in so vielen Erfolgsbüchern enthalten und es ist einfach so wahr. Für mich ist es der stärkste Grund. Meine Motivation war so stark, dass es sogar meine Glaubenssätze überspielt hat.

Für mich war plötzlich nicht mehr wichtig, dass ich mich vor den Fernseher setze, weil ich Erholung oder meinen Zufluchtsort brauchte. Meine Motivation war so groß, dass ich gar nicht daran dachte, dass ich einen Zufluchtsort brauchen würde. Mit einem starken WARUM hältst du viel länger durch. Motivation ist sicher nicht für jeden der ausschlaggebende Punkt. Das musst du für dich selbst herausfinden, welcher der Gründe dein ausschlaggebender Grund ist, um loszulegen, um nicht aufzugeben.

Fazit

Erster Grund: Glaubenssatz. Ist dein Glaubenssatz richtig? Ist dein Glaubenssatz limitierend? Wenn ja, verändere ihn! Zweitens: Schlafrythmus. Viele sagen:“Ich kann meinen Schlafrythmus nicht beeinflussen. Ich kann einfach nicht um 10 oder 11 Uhr schlafen.“

Das kannst du eben schon, aber du redest es dir selbst ein und wenn du nicht kannst, dann bleibe mal eine Nacht durchgehend auf. Mache einmal durch und dann schläfst du aber nicht am Tag, sondern dann gehst du erst um 8 Uhr oder um 9 Uhr ins Bett und dann kannst du am nächsten Tag auch wieder um 8-9 Uhr schlafen gehen. Der dritte Grund: Motivation. Ein starkes Warum.

Verabschiedung

Jetzt bist du an der Reihe, deine Idee umzusetzen. Starte noch heute und denke immer daran.

„Der Weg ist das Ziel“

Danke, dass du bei dieser Folge dabei warst. Wir hören uns in der nächsten Folge. In der sprechen wir darüber „Was wenn ich mit dem Falschen starte?“
Ich wünsche dir einen wunderschönen produktiven Tag.

Dein Coach,
Gregor Alexander