Herzlich Willkommen zu einer weiteren Episode vom „Der Weg ist das Ziel“- Podcast. Heute ist die erste Episode eines neuen Formats, das ich gerne ausprobieren möchte.

Und zwar werde ich immer meinen Interview-Partnern am Ende des Interviews die selbe Frage stellen, allen die gleichen Frage, und sie antworten darauf und wir können dann diese Antworten analysieren und ein bisschen anschauen. Einfach damit ihr verschiedene Sichtweisen, verschiedene Denkweisen auch, auf ein und dieselbe Frage kennenlernt.

In dieser Episode ist Dirk Wilhelm von OneLifeBaby dabei, den ich letzte Woche interviewt habe und der Motivationskanal Time2rise, den findest du auf Instagram, den habe ich über Instagram kennengelernt. Diese Woche habe ich die Frage gestellt:“Hast du manchmal Angst vor dem Scheitern, und denkst du manchmal, was passieren könnte, wenn alles schiefgeht?“

Diese Frage, oder diese zweiteilige Frage habe ich den beiden gestellt und wir hören uns jetzt einfach mal an, was die beiden dazu zu sagen haben. Ich habe sie natürlich getrennt voneinander gefragt. Die Antworten, die sie gegeben haben, sind wirklich stark und die müsst ihr euch auf jeden Fall anhören. Dann wünsche ich euch jetzt viel Spaß mit dieser Episode, gebt mir gerne Feedback und bleibt auf jeden Fall bis zum Ende dran.

Shownotes

Dirk Wilhelm

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Die erste Antwort kommt von Dirk Wilhelm von OneLifeBaby. Das Interview ist letzte Woche herausgekommen. Ich packe euch es auch nochmal in die Shownotes. Das war wirklich spannend und ich habe viel dazugelernt. Für die Leute, die Dirk nicht kennen.

Dirk beschäftigt sich jetzt schon seit einiger Zeit mit Glaubenssätzen, vor allem limitierende Glaubenssätze, die ihn daran hindern, erfolgreich zu werden, in dem was er tut. Deswegen ist die Frage, die heutige Frage, eigentlich perfekt für sein Thema zugeschnitten. Hören wir uns mal an, wie er geantwortet hat.

Dirk Wilhelm

Ich: „Hast du Angst vor dem Scheitern, und denkst du manchmal darüber nach, was passieren könnte, wenn alles schiefgeht?“ Dirk: „Erster Teil der Frage, ob ich Angst vor dem Scheitern habe. Ja, immer noch ab und zu. Es ist aber so, dass es mir aber immer bewusst ist. Es passiert nicht ohne mein Ertappen meiner selbst.

Ich wünschte mir, es wäre schon so, dass ich nicht mehr die Angst hätte vor dem Scheitern, aber gleichzeitig bin ich heute an dem Punkt, wo ich sagen kann:“ Jedesmal, wenn ich mich mit dieser Angst entdecke, oder diese Angst wieder bei mir entdecke, dann denke ich mir:“Cool, da ist sie wieder.

Cool, ich kann wieder damit arbeiten, weil solange wie sie immer noch aufkreuzt, weiß ich, dass ich die innere Überzeugung, dass Scheitern was Negatives ist, noch nicht abgelegt habe, nicht ganz verkörpere. Ich bin der Meinung, also auf dem intellektuellen Level habe ich es schon längst begriffen und die meisten Leute da draußen auch, dass Scheitern notwendig ist, um zu wachsen, dass es uns weiterbringt.

Solange wie wir immer wieder aufstehen und immer wieder nochmal versuchen, aber solange wie wir es nicht mit jeder einzelnen Faser unseres Körpers leben und wirklich verkörpern in den einzelnen Situationen, wo es wieder mal darauf ankommt, solange haben wir es nicht wirklich begriffen. Und da diese Angst immer wieder mal bei mir getriggered wird, kann ich voller Ehrlichkeit und voller Offenheit zugeben:“Ja, ich habe es noch nicht mit jeder Faser begriffen.“

Das Coole ist, dass es sehr viele Momente gibt, wo es schon so ist, dass ich, wenn die Möglichkeit besteht auf die Nase zu fallen, das ich sage:“So what?“ und mich reinstürze und darauf schaue, dass ich handle und dass ich, falls ich auf die Nase falle, meine Schlüsse daraus ziehe und sage:“ Was habe daraus gelernt? Was möchte ich daraus mitnehmen?“ Und was war der zweite Teil der Frage?

Ich:“Denkst du manchmal darüber nach, was passieren könnte, wenn alles schiefgeht?“ Dirk:“NEIN, die Möglichkeit gibt es für mich gar nicht, dass alles schiefgeht, weil ich weiß jetzt schon, dass selbst, wenn irgendwas schiefgehen würde, ich davon in irgendeiner anderen Weise profitieren würde und alles geht sowieso nicht schief. Also, dass ist was, was ich schon längst in Fleisch und Blut übernommen habe oder vielleicht auch nie geglaubt habe. Ich war noch nie der Meinung, dass alles schiefgehen kann. Selbst wenn irgendetwas schiefgeht, bin ich so krass optimistisch, dass ich denke:“Was ist das Gute daran? Irgendetwas Positives hat es.

Näherer Blick

Boah, habt ihr gemerkt, wie schnell Dirk beim zweiten Teil der Frage geantwortet hat? Krass oder? Ich kenne so viele Leute, die immer Angst davor haben:“Ah wenn alles schiefgeht. Wenn das nicht passiert ist alles vorbei.“

Mir ist klar, dass das eine Mindset-Sache ist und dass das auch ein sehr gefährlicher und limitierender Glaubenssatz oder Mindset ist, aber ich finde es einfach stark, wie stark Dirk gegen diese Befürchtung aufgestellt ist. Er lässt es überhaupt nicht zu, dass er anfängt darüber nachzudenken:“Was, wenn alles schiefgeht oder wenn nichts mehr klappt?“

Weil er einfach schon weiß, oder so überzeugt ist davon, dass niemals alles schiefgehen kann und dass das nie passieren wird. Und seien wir mal ganz ehrlich. Es wird niemals alles schiefgehen. Da hat er schon Recht.

Time2rise

Die zweite Frage kommt von meinem guten Freund von Time2rise. Ihn habe ich nicht interviewt, aber ich habe ihn gefragt, ob er mir eine Antwort dazu schicken könnte, und er hat freundlicherweise sein Mikrofon geschnappt und hat mir sofort eine MP3 geschickt. Seine Antwort finde ich auch extrem spannend, und wenn man seine Instagram-Seite ein bisschen verfolgt, dann merkt man auch, dass das einfach sein Mindset ist, was er über die Jahre aufgebaut hat. Vielleicht kommt auch einmal ein Interview mit ihm. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Hören wir einfach mal in die Antwort rein.

„Nicht viele Menschen leisten sich den größten Luxus,
den es auf Erden gibt – eine eigene Meinung.“

-Alec Guinness-

Zweite Antwort

Time2rise:“Hast du Angst vor dem Scheitern? Ja und Nein. Ich kann nur an meinen eigenen Erwartungen scheitern. Scheitern ist somit eine Entscheidung von mir. Wann genau scheiter ich aber eigentlich? Wenn ich in meinen Augen nicht erfolgreich bin, denn erfolgreich sein ist das Gegenteil von Scheitern.

Was bedeutet jetzt Erfolg? Dafür ziehe ich immer ganz gerne das Zitat von Earl Nightingale heran, und der sagt:“Erfolg ist die fortschreitende Verwirklichung eines dir würdigen Ziels oder Ideals.“ Kurz gesagt. Solange du ein Ziel hast und dich auf dem Weg dorthin befindest, bist du erfolgreich.

Solange ich also nicht aufhöre, meine Ziele zu verfolgen, kann ich auch nicht scheitern und ich bin erfolgreich. Also darf ich bloß nicht aufhören, Ziele zu haben und diese zu verfolgen. Nur weil etwas gerade nicht klappt, heißt das ja nicht, dass ich gescheitert bin. Aufstehen! Weitermachen! Im Endeffekt gibt es eine ganz einfache Formel: Wenn du etwas tust, gibt es immer zwei Möglichkeiten.

Du bist erfolgreich. Gut, mache weiter! Du bist nicht erfolgreich. Gut, lerne, werde schlauer und versuche es einfach nochmal. Du verlierst nur, wenn du gar nichts tuts. Dein Warum muss größer sein, als die Angst zu Scheitern. Mach es einfach trotzdem. Klar kannst du verlieren, aber meistens kannst du unendlich viel mehr gewinnen und wovor hast du Angst? Solange du lebst, kannst du immer wieder neu anfangen und dich verbessern.

Wenn du hinfällst, stehe einfach wieder auf. Im Endeffekt hast du nur Angst, weil dein Gehirn fassen kann, was es alles verlieren kann. Du kannst aber nicht emotional fassen, was du alles gewinnen kannst, aber meistens ist das so viel mehr. Ich versuche da immer, meine Angst vor dem Scheitern als Kompass zu nutzen. Der Kompass, der dir einfach zeigt, wo dein größtes Potenzial zum Wachstum liegt.

Oftmals sind das die Dinge, die wir tun müssen, vor denen wir Angst haben, um unser größtes Wachstum zu bekommen. Denkst du manchmal darüber nach, was passieren könnte, wenn alles schiefgeht? Ständig, klar. Ich habe Augenblicke, in denen mich komplett alles übermannt und sage:“Oh Gott. Am besten gehe ich wieder ins Bett.“ Das ist normal. Davon darfst du dich aber nicht aufhalten lassen.

Ein schlechter Tag bedeutet keine schlechte Woche und ganz bestimmt kein schlechtes Jahr. Was für Gedanken mir eben helfen sind meistens:“ Was soll denn wirklich passieren? Wir leben in Deutschland, die meisten haben eine Familie, Freunde, Partner als Rückhalt. Man sollte das alles mal ein bisschen entschleunigen und aus der Perspektive zu sehen und wirklich zu sagen, dass der Weg das Ziel ist.

Wovor hast du denn wirklich Angst? Ganz ehrlich, das Leben ist kurz und jeder, der das gerade hört, wir werden alle bald nicht mehr auf diesem Planeten wandeln. Es gibt nichts zu verlieren, aber bitte suche keine Ausrede, nur weil die Chance besteht, dass du scheitern kannst, und dann lieber gar nichts tust. Dann scheiterst du nämlich wirklich. Das ist viel zu bequem. Du kannst immer handeln und entscheiden wie du auf eine Situation reagierst. Du musst einfach zu 110% Eigenverantwortung übernehmen!

Tipp von mir: Am besten eine Situation B oder eine Alternative wissen und dieser Spruch:“Was du hast, können viele haben, aber was du bist, kann keiner sein“ Das ist einfach wahr. Die Basis für mein Leben ist mein Wissen und ich lerne jeden Tag. Auf diesem Wissen kannst du aufbauen. Wenn man dir alles wegnimmt, hast du eine Alternative. Selbst wenn du sagst, du scheiterst. Na und? Dann fängst du eben neu an.

Investiere einfach täglich in dich. Die Angst sollte größer sein, es gar nicht versucht zu haben, denn dann bereust du und das ist das größte Gift, was in dir sein kann und kann dein ganzes Leben zerstören. Du kannst nur scheitern, wenn du es nicht versuchts. Und für dich, der gerade zuhörst: Du scheiterst nicht, du lernst!

Setzte deine Ziele richtig

Ich: Solange du lebst kannst du immer wieder neu anfangen. Mit dem Satz hat er mich echt umgehauen. Und es stimmt auch. Du kannst echt jederzeit wieder anfangen. Viele Leute haben so viel Angst, dass sie mit dem Falschen beginnen. Irgendetwas, was ihnen dann doch nicht so viel Spaß macht, dass eben ihre Zeit investieren, in Dinge, die doch nicht das Richtige sind oder sich dann doch als Niete entlarven.

Aber ganz ehrlich, solange du es probiert hast, du kannst immer wieder etwas Neues anfangen. Das schwierige ist, dass du produktiv wirst. Wenn du produktiv wirst, ist es egal, was du machst. Du kannst immer wieder etwas Neues probieren, aber du musst produktiv werden. Du musst Momentum aufbauen. Darum geht es.

Ich verlinke euch die Time2rise Instagram-Seite und wenn ihr wollt, dass mein Kollege mit einem Podcast startet, dann schreibt ihm einfach mal eine DirectMessage mit dem Stichwort „Podcast“, denn er überlegt schon lange, ob er einen Podcast starten möchte, aber er ist noch nicht so wirklich davon überzeugt, aber wenn man sich diese Antwort, diese Aufnahme anhört. Ich meine da muss doch ein Podcast her. Also wenn ihr der gleichen Meinung seid, schreibt ihm eine DM mit dem Stichwort „Podcast“.

Verabschiedung

Ja wir sind schon wieder am Ende der Episode angelangt. Ich hoffe, euch hat das neue Format gefallen. Das würde immer Sonntags kommen, abwechselnd zum Monats- und Halbmonatsbericht. Dieses Mal waren noch nicht so viele Antworten dabei. Das war erstmal so ein kleiner Testlauf. Ich habe jetzt auch noch nicht so viel Kontakt zu anderen Menschen aufbauen können,

Aber bei den nächsten Episoden, werden es auf jeden Fall mehr. Wenn ihr Fragen habt, für das Spezial Q&A, die ich allen, die ich irgendwie erreichen kann, stellen soll, dann schreibt mir sie gerne über Instagram, Facebook, Email, wie ihr wollt.

Als Kommentar auf dieser Seite könnt ihr auch, aber ich weiß nicht, wie schnell ich das sehe. Es war mir wie immer ein Vergnügen und eine Ehre, dass ich ein Teil deines Tages gestalten durfte. Genau! Dann wünsche ich euch noch einen wunderschönen produktiven Tag

Dein Gregor Alexander