In dieser Episode sprechen wir über die Frage: Was denken Andere von mir? Wir klären die Grundsätzlichen Fragen. Dann schauen wir, was du mit deinem näheren Umfeld machen sollst und mit den Menschen außerhalb. Und warum du egoistisch sein solltest.

Was denken die Anderen von mir? Das ist für die meisten, die größte Hürde die es beim Start eines Projekts überhaupt gibt. Irgendwie hat es die Gesellschaft geschafft, dass uns die Meinung von Anderen viel wichtiger ist, als die Grundsätze von einem selbst.

Die Meinung anderer entscheidet oft was wir anziehen, was wir essen, was wir machen, wie wir unsere Freizeit verbringen, wo wir arbeiten. Wir lassen uns viel zu viel beeinflussen von fremden Meinungen. Wenn du dein eigenes Projekt starten willst, dein eigenes Business aufbauen willst und du stellst dir genau diese Frage. Dann bleib auf jeden Fall dran!

Über dieses Thema werde ich auch nochmal mit Robert Gladitz sprechen, denn irgendwie ist er ein Sinnbild für mich das gemeistert zu haben. Ich weiß nicht ob das so ist, aber ihr werdet es in ein paar Folgen selbst von ihm hören.

Für mich war es natürlich auch immer eine riesige Angst was die Anderen von mir denken. Was wen ich ein neues Projekt starte und das passt irgendwie nicht ganz in das Bild das die Anderen von mir haben. Wisst ihr was ich meine? Jedenfalls bin ich mit der Zeit darauf gekommen, dass man mit drei ganz einfachen Fragen den Boden für Gegenargumente ganz schnell zerstören kann.
Die erste Frage ist: Stehst du dahinter – hinter dem was du machen willst? Du willst ein neues Projekt starten und deine Bekannten, dein Umfeld ist nicht dafür. Zum Beispiel: Ein umstrittenes Thema wie trading. Du möchtest unbedingt DayTrader werde. Aber deine Familie, deine Umgebung, deine Bekannten halten überhaupt nichts von der Börse.

Da musst du entscheiden, ob du dahinterstehst. Du bist auch derjenige, der von den Anderen dann die Meinung gegeigt bekommt. Also musst du entscheiden, stehst du hinter dem was du machst? Du solltest nicht das machen, hinter dem Andere stehen. Du solltest das machen hinter dem du stehst.
Zweitens: Warum habe ich Angst davor, was die anderen von mir denken? Wie beeinflusst mich das? Habe ich Angst vor ihren frechen Bemerkungen? Habe ich Angst vor ihren komischen Blicken? Habe ich Angst davor, dass sie hinter meinem Rücken reden? Wovor habe ich Angst? Wenn du gezielt darüber nachdenkst wird dir auffallen, dass die Gründe warum du Angst hast ziemlich klein sind. Und es sich eigentlich gar nicht lohnt, dass du davor Angst hast.

Denn wenn du das einmal ummünzt auf dich. Genau die Sachen vor denen du Angst hast, dass sie andere gegen dich machen. Machst du genauso. Du kannst mir nicht erzählen, dass du nicht einmal hinter dem Rücken von jemanden etwas Negatives über ihn gesagt hast. Und wenn es nur eine Bekleidung war, die dir nicht gefallen hat. Das ist leider menschlich und wenn du nicht gezielt darauf schaust und übst, dass du so etwas nicht machst, machst du es leider beinahe automatisch. Also wovor hast du Angst?

Drittens: Was könnten die Anderen denn von mir denken? Welche Möglichkeiten gibt es? Du hast ja Angst, was die Anderen von dir denken werden. Aber was sollten sie denn denken? Du hast Angst, dass dich ein Nachbar sieht, wenn du gerade ein YouTube Video aufnimmst. Oder wenn du einen Podcast aufnimmst, dass er dich durchs Fenster hört.

Oder dass dich Leute im Wald sehen, wenn du dort einen Facebook LiveStream machst oder wovor auch immer. Du hast Angst, wenn dich jemand siehst, was ich hier tue, was denken die dann von mir? Wie stehe ich dann da? Aber du musst dir auch Gedanken machen, was könnten sie denn denken?

Nicht immer nur die Frage fragen, was denken die von mir. Was könnten sie denn denken? Welche Möglichkeiten gibt es? Und sind diese Möglichkeiten, die sie denken könnten nicht so gering, dass es gar keinen Sinn hat darüber Angst zu haben.
Nachdem du diese 3 Fragen ernsthaft durchgegangen bist, müsste dir schon auffallen, dass es wirklich minimalen Grund gibt sich zu fürchten.

So, jetzt unterscheiden wir zwischen dem näheren Umfeld und dem fernen Umfeld. Das nähere Umfeld ist so deine 5 besten Freunde und vielleicht noch deine nächsten 10 Personen, die du am häufigsten siehst. Um diese 15 Personen kümmern wir uns jetzt. Ohne jetzt abwertend oder beleidigend zu klingen, möchte ich dir 2 Gleichnisse zu diesem Thema erzählen, damit du es dir besser vorstellen kannst.

Das erste Gleichnis ist: Stell dir vor dein Umfeld ist ein Schreibtisch. Mein Schreibtisch wird im Laufe der Woche immer voller. Er füllt sich mit Unterlagen, Rechnungen, Kopfhörer, Dinge die ich nicht mehr eingeordnet habe, Zeitschriften, Bücher die ich gelesen habe, allem Möglichen. Ab und zu muss ich wieder für Ordnung sorgen, denn sonst kann ich irgendwann nicht mehr kreativ sein. Und genau so ist es bei deinem näheren Freundeskreis.

Das zweite Gleichnis macht es vielleicht noch ein bissen deutlicher: Dein Umfeld ist wie ein Malkasten. Wenn lauter Bleistifte drinnen sind, dann wird dein Bild grau, schwarz und weiß. Wenn aber die schönsten Filzstifte, Ölkreiden, Acrylefarben drinnen sind. Dann wird es ein wunderschönes Buntes Bild. Versteht ihr worauf ich hinauswill. Dein engeres Umfeld bestimmt womit du dich befasst, wieviel Zeit du hast, wie viel Zeit du für dein Business hast. Es entscheidet so viele Sachen, die dir jetzt im Moment nicht auffallen.

Aber wenn du mehr mit deinen Freunden unterwegs bist, dann entscheiden sie einfach – sie beeinflussen maßgeblich dein Leben. Das muss dir bewusst sein. Deswegen solltest du sie sehr gut auswählen. Damit meine ich jetzt nicht, dass du irgendwo eine Liste aufstellst mit Anforderungen an Freunde. Und dann gehst du durch Facebook und schaust wer welche Kriterien erfüllt. Das meine ich jetzt gar nicht! Aber du solltest unterscheiden zwischen Menschen, die dir gut tun, die deine Produktivität und diene Interessen.