In dieser Episode klären wir, ob du deine Ziele für dich behalten sollst. Die Risiken mit denen du rechnen musst, wenn du deine Ziele ausplauderst. Wie du vorgehen sollst, wenn du neue Ziele und Ideen hast. Außerdem definieren wir wem du davon erzählen kannst und wem eher nicht.

Für mich war das Thema Ziele immer ein sehr persönliches, intimes Thema gewesen. Keiner durfte wissen, welche Projekte ich plante und keine durfte mich dabei sehen. Damals war mir nicht klar, dass diese Vorgehensweise nicht nur positive Seiten hat.

Rückblickende war es total unnötig, so ein großes Geheimnis um nichts und wieder nichts zu machen. Denn der Erfolg dieser „geheimen“ Projekte hielt sich in Grenzen. Heute denke ich anders über dieses Thema und gehe mit meinen Projekten anders um. Wie du deine Ziele managen sollst. Ob und wem du sie erzählen sollst. Das erfährst du in dieser Episode.

Unterschied

Zu Beginn musst du einmal unterscheiden wie du es erzählen willst. Möchtest du deine Ideen einfach nur erzählen, damit dein Gegenüber weiß worüber du dir Gedanken machst? Das klingt vielleicht ein bisschen komisch. Ist es aber nicht, denn nur so findest du Leute die sich mit denselben Themen beschäftigen wie du.

Es kann sehr frustrieren sein, wenn man in seinem Umfeld der Einziger ist, der sich für Business interessiert. Das musste ich am eigenen Leid feststellen. Man muss dazusagen, ich war selbst schuld. Eben genau aus dem Grund, dass ich es keinem erzählt habe.

Falls du es deinem Umfeld nicht nur erzählen willst, sondern dich dazu committen (schreibt man das so?) willst, dann lese noch ein bisschen weiter. Jetzt wo wir diese zwei Begriffe geklärt haben, können wir loslegen.

Risiko

Im Grunde genommen ist es absurd sich diese Frage überhaupt zu stellen. Was sollte dir passieren? Ich hatte damals riesige Angst davor, dass mich jemand auslacht, weil ich mich für Business Themen interessiere. Doch genau das sollte dein Ziel sein. Wenn dich jemand auslacht dann weißt du, dass er nichts in deinem Umfeld verloren hat.

Vielleicht hättest du diesen „Freund“ noch Monatelang in deinem Umfeld gehabt. Er hätte dir nicht weitergebracht. Im Gegenteil. Er hätte dir Energie geraubt, versucht dich klein zu machen. Also ist es gar nicht so schlecht, wenn dich jemand auslacht. Meine zweite Angst war immer, dass mir jemand die Ideen raubt.

Ein ganz gemeiner Kerl, der mich belauscht und dann vor mir die Idee umsetzt. Heute weiß ich, dass eine Idee keinen Wert hat. Nur die Umsetzung. Eine Idee kann man auch schlecht klauen, weil du nicht alles bis ins kleinste Detail erzählst. So gesehen hättest du immer einen Vorteil, auch wenn dir jemand die Idee klaut.

Denn du hast schon den nächsten Schritt im Kopf. Dein Konkurrent muss erst warten bis du ihn umgesetzt hast und kann ihn dann erst nachmachen. Also wovor hast du jetzt noch Angst?

Probiere es zuerst aus

Gut. Jetzt hast du keine Angst mehr mit Menschen über deine Gedanken zu sprechen. Du solltest jedoch ganz besonders vorsichtig sein, wenn du dich committest (ich weiß noch immer nicht wie man das schreibt). Bei mir war es so, dass meine Interessen sich sehr schnell weiterentwickelten. Wenn ich jedes Mal meinen Freunden versprochen hätte, dass ich das Projekt auf jeden Fall durchziehe.

Dann würden sie mir heute kein Wort mehr glauben. Darum empfehle ich dir, zuerst zu testen ob du wirklich Spaß daran hast. Wenn du wild entschlossen bist dieses Projekt eiskalt durchzuziehen, dann kannst du zu einem Bekannten gehen. Du kannst dich auf unterschiedlichste Arten zu deinem Glück „zwingen“.

Meistens vereinbart man ein Ziel und die genauen Zeitpunkte, wann man den Fortschritt kontrolliert. Falls du dein Ziel nicht erreichst, droht dir eine Strafe. Die Strafe kann alles sein. Von Einladungen in ein Restaurant, über peinliche Facebook Posts, bis hin zu Geldstrafen oder Spenden.

Wenn du gerade ein neues Projekt ausprobierst, musst du kein Geheimnis daraus machen. Ich versuchte immer alles zu verstecken, keiner durfte wissen woran ich gerade arbeitet. Das ging so weit, dass ich ganze Ordner auf meinem Laptop nicht mehr gefunden habe, weil sie in anderen Ordnern versteckt waren.

Auch die Namen der Ordner waren so, dass du sie nicht unterscheiden konntest. Nicht nur einmal versteckte ich meinen Notizen so gut in den Schubladen meines Schreibtisches, dass ich sie am nächsten Tag nicht mehr fand. So war es unmöglich meine Projekte aufzudecken.

Aber es war genauso unmöglich für mich daran zu arbeiten und meine Fortschritte und Ziele im Auge zu behalten. Noch heute finde ich oft Zetteln oder Ordner von Projekten, die ich vergessen hatte und nicht mehr weitergearbeitet habe.

„Wer all seine Ziele erreicht hat, hat sie sich als zu niedrig ausgewählt.“

-Herbert von Karajan-

Wem erzählst du davon?

Natürlich solltest du unterscheiden, wem du was erzählst. Wie vorhin schon gesagt, kannst du deinen Freunden und Kollegen gerne mitteilen worüber du nachdenkst. Welche Bücher du liest, was dich beschäftig. So entwickelt sich dein Umfeld langsam nach deinen Interessen. Denk daran, wenn dich jemand auslacht gehört er nicht in deinen Freundeskreis.

Die eigenen Eltern und Verwandten kann ich nicht pauschal einschätzen. Manche Eltern sind offener, manche sind weniger offen. Trotzdem finde ich es wichtig, dass deine Eltern wissen wofür du dich interessierst und was dich beschäftigt. Sobald du dich für ein Commitment bereit fühlst, hole dir deinen besten Freund und trefft eine Abmachung.

Dein Freund sollte allerdings zuverlässig sein, vor allem wenn ihr regelmäßige Anrufe vereinbart habt. Wenn dir das zu wenig ist, kannst du dich auch auf Facebook vor allen Freunden verpflichten. So solltest du deine Ziele einhalten. Für diejenigen die wirklich keine zuverlässigen Freunde haben, können auch in Facebook-Gruppen fragen.

Es gibt für jedes Thema eine Gruppe in der du von deinen Projekten erzählen kannst. Ich bin mir sicher, dass du jemanden für dein Commitment finden wirst. Ich wünsche dir auf jeden Fall nur das Beste für dein Vorhaben.

WIe erkenne ich perfektionistische Ziele?

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Verabschiedung

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Ich denke du konntest einiges mitnehmen. Jetzt bist du an der Reihe, deine Idee umzusetzen. Starte noch heute und denke immer daran.

„Der Weg ist das Ziel“

Danke, dass du bei dieser Folge dabei warst. Wir hören uns in der nächsten Folge.
Ich wünsche dir einen wunderschönen produktiven Tag.

Dein Gregor Alexander