In der heutigen Episoden sprechen wir darüber, wann du deine Identität preisgeben kannst und wann du sie verstecken solltest. Außerdem klären wir, ob dein richtiger Name oder ein Pseudonym einfacher ist.

Beim Erstellen meiner Instagram-Seite ist mir aufgefallen, welch unterschiedliche Nicknames es gibt. Von namensähnlichen bis zu schrägster Fantasie. Bei vielen ist der Name passend zu den Inhalten, und doch haben manche die Namensvergabe nicht ganz verstanden. Der Name ist immerhin ein sehr wichtiges Marketing-Tool. Künstler mit schrägen Namen sind oft schneller erfolgreich.

Es kommt darauf an, was du machst. Als Coach, für egal welches Thema oder egal welchen Bereich, ist dein echter Name empfehlenswert. In der Coaching-Szene ist ein echter Name ein Symbol für authentisches Auftreten. Eine Alternative sind Pseudonyme, die sich wie ein richtiger Name anhören. Deine Identität bleibt dann trotzdem geschützt.

Dieter Bohlen hat unter zahlreichen Pseudonymen Musik produziert und geschrieben. Schlussendlich hat sich aber dann seine persönliche Marke am besten entwickelt. Pseudonyme sind im Prinzip nichts Schlechtes.

Viele Youtube-Kanäle nutzen ihre Namen oft, um ihre Inhalte zu beschreiben, oder ihren Charakter zu unterstreichen. Das Problem ist, die Wahl des richtigen Namens ist oft sehr schwer.

Eigener Name

Das Problem ist, die Wahl des richtigen Namens ist oft sehr schwer. Der eigene Name ist am einfachsten. Facebook ist inzwischen sehr zimperlich, was Namen angeht. Niemand möchte ein gesperrtes Konto, während man versucht, sich eine Reichweite aufzubauen. Wenn du dann nicht beweisen kannst, dass du wirklich so heißt, dann kannst du nochmal von vorne beginnen.

Das wünsche ich wirklich nicht einmal meinem schlimmsten Feind. Denn wenn du ein Pseudonym angibst als Name für ein normales Profil, dann kann das schnell zu einem Misstrauen von Facebook führen. Deshalb empfehle ich dir, ein Profil zu erstellen mit deinem richtigen Namen, das dann aber auf privat umzustellen, sodass es niemand sieht, und mit diesem Profil eine Seite zu eröffnen, die du nach deinem Pseudonym benennst.

Außerdem muss du dir im Vorhinein Gedanken machen mit welchem Namen du zukünftig Accounts eröffnets. Egal ob Tools, Websiten oder Programme, meistens brauchst du einen Namen oder eine E-Mail Adresse. Was gibst du da ein? Das solltest du in deine Entscheidung mit einbeziehen und im Vorhinein klären. Heutzutage schickt jeder unzählige Nachrichten pro Woche.

Egal ob über E-Mail oder soziale Netzwerke wie Facebook und auch Whatsapp. Bei welcher Nachricht schreibst du mit deinem richtigen Namen, und wann schreibst du mit deinem Pseudonym? Mit welchem Namen meldest du dich am Telefon, wenn dich jemand anruft? Diese Grundsätze solltest du vorher abklären, denn sonst kann es sehr schnell zu unglücklichen Pannen führen.

Warum

Warum willst du deine Identität verstecken? Bei mir war es immer die Angst, dass es mein Umfeld mitbekommt, vor allem, wenn ich Social Medias in Business-Kanäle umwandeln wollte. Heute frage ich mich, wovor ich Angst hatte. Wovor hatte ich Angst?

Denn, wenn du deinen Traum umsetzen willst und sonst keinem weh tust, kann keiner dagegen anstinken. Du darfst dich auf keinen Fall von den Meinungen anderer fürchten. Vor allem in meiner Jugend wollte ich meinen Namen nicht verwenden, damit ich den nicht vorhandenen Ruf nicht schädige.

Verstanden? Ich wollte meinen Namen NICHT verwenden, damit ich meinen NICHT vorhandenen Ruf NICHT schädige. So viele „nicht“ in einem Satz. Ich hoffe es ist halbwegs verständlich, sonst musst du noch einmal zurückspulen. Außerdem wollte ich nicht so viel von mir zeigen.

Klarheit

Bist du dir sicher, wenn du noch nicht zu 100% von deinem Vorhaben überzeugt bist, dann schütze dich vorerst mit deinem Pseudonym. Später kannst du es dann immer noch in deinen richtigen Namen umwandeln. Ich halte es allerdings nicht für sinnvoll, wenn du deine Social-Media Seiten zum 5.Mal mit irgendwelchen „Bald geht es los“- Posts befüllst und irgendwann will keiner mehr mitmachen.

Denn ich hatte auch immer sehr viele Ideen und habe sehr viele Dinge gestartet und dann wieder schnell abgebrochen. Wenn du auch das Problem hast, wie ich, dann mache es nicht auf deinem privaten / persönlichen Profil, denn sonst will keiner mehr mitziehen.

Wenn du also noch 100 andere Richtungen und Möglichkeiten im Kopf hast, solltest du dir es gut überlegen. Es sollten nicht 10 verschiedene Facebook-Seiten entstehen, die alle in eine andere Richtung gehen.

Risiko?

Welches Risiko hast du? Was, wenn es mich nicht mehr interessiert? Also was, wenn ich mein Business, oder meine Idee auf einmal nicht mehr interessiert und ich möchte eigentlich etwas anderes machen, oder gar nichts mehr machen? Was ist dann? Naja, was soll sein?

Du schließt die Seite wieder. Natürlich ist deine Identität jetzt ein bisschen bekannter, aber was solls? Bringt dir das einen Nachteil? Also, wenn du deine Identität bekannter gemacht hast, mit Dingen, die dich interessiert haben, mit Dingen, hinter denen du stehst, was ist dann schlimm daran, dass du dafür bekannt bist? Was ist, wenn du auf einmal komplett etwas anderes machen willst? Ist auch nicht schlimm.

Du kannst deine Reichweite nutzen, als Booster für ein neues Projekt, denn wir alle wissen, dass der Start so das schwierigste ist. Wenn es dann einmal läuft, dann geht es schon fast von selbst. Natürlich ist alles mit harter Arbeit verbunden, aber die ersten 10 Follower sind genauso schwer, wie die nächsten 100, usw. Du kannst also deine Reichweite weiterhin nutzen.

Verabschiedung

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen. Ich denke, du konntest einiges mitnehmen. Jetzt bist DU an der Reihe, deine Idee umzusetzen. Starte noch heute und denke immer daran:

„Der Weg ist das Ziel!“

Danke, dass du bei dieser Episode dabei warst! Wir hören uns in der nächsten Folge.
Ich wünsche dir noch einen wunderschönen produktiven Tag.

Dein Gregor Alexander